Diese 21 einfachen Minimalismus Tipps kannst du sofort umsetzen

Veröffentlicht in: Nachhaltig leben | 0

Diese 21 einfachen Minimalismus Tipps kannst du sofort umsetzen

Klamotten liegen auf dem Boden, alte Vasen und seltsame Figuren zieren die Regale, in den Schubladen herrscht das Chaos und immer bist du auf der Suche nach irgendetwas? Kennst du das auch? In unserem bunten Familienleben herrschte oft das Chaos, doch seit einiger Zeit habe ich den Dreh raus. Ich bin sehr weit davon entfernt, ein Minimalist zu sein. Das ist auch gar nicht mein Anspruch. Mit Mann und zwei Kindern im Haus ist es mir schlichtweg nicht möglich, in leeren Räumen zu leben, ein Teller zu teilen und auf dem Boden zu schlafen. Das muss auch gar nicht sein. Ein wenig mehr Ordnung reicht zu meinem Glück vollkommen aus und fühlt sich so gut an. Wenn du auch darüber nachdenkst, Ordnung in dein Leben zu bringen und nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann kommen hier ein paar ganz einfache Minimalismus Tipps, die du jetzt umsetzen kannst. 

Kennst du auch meinen Beitrag zum Thema „12 Gründe um endlich gründlich auszumisten„, „Tipps zum Kleiderschrank aufräumen“ oder „Nachhaltig leben – 11 Tipps für Familien„?

Minimalismus Tipps

1. Minimalismus Tipp – Handy, Schlüssel, Brille einen festen Platz zuweisen 

Du kennst das sicherlich, dass du dein Handy überall mit hinnimmst, ob ins Schlafzimmer, zum Kochen und selbst vor dem Klo macht es teilweise nicht Halt. Irgendwann brauchst du es tatsächlich und dann ist es nicht da, wo es eigentlich sein sollte. Wo hattest du es gelassen? Das Gleiche gilt für den Schlüssel, den du beim Hereinkommen irgendwo fallen gelassen hast. Oder auch die Brille, die du dachtest schon auf der Nase zu haben, aber irgendwie ist das Sichtfeld nicht ganz klar. Weise diesen Gegenständen einen festen Platz zu, dann musst du sie nicht immer suchen. Auch bei einem dringenden Anruf gilt: Besser wissen, wo das Handy ist, als es irgendwo hinzutragen und dann nicht mehr zu wissen, wo es ist.

2. Minimalismus Tipp – Handy ausmisten, Apps löschen

Hier wird mal eine App ausprobiert, da empfiehlt dir ein Freund eine, die du dann herunterlädst. Du benutzt sie ein oder zwei Mal, und danach gerät sie in Vergessenheit, weil sie doch nicht so toll ist wie erhofft. Doch nicht nur die Apps überladen dein Handy, sondern auch Bilder, die du fast täglich erhältst. Die meisten davon willst du eigentlich gar nicht behalten, wie Essensschnappschüsse oder Cartoons, tust es dann aber doch. Nimm dir Zeit und miste jetzt alles aus, was du nicht mehr brauchst.

3. Minimalismus Tipp – Mail Postfach aufräumen, Abos abbestellen

Bekommst du auch zahlreiche Newsletter, weil du mal irgendwo deine Mailadresse eingetragen hast? Ganz zu schweigen von der ganzen Werbung, die dich elektronisch erreicht. Hierzu gibt es meistens zwei Verhaltensweisen. Entweder du ignorierst sie, dass dein Postfach überquillt und du gar nicht mehr zwischen nützlichen und nicht nützlichen Mails unterscheiden kannst. Oder du löschst sie jeden Tag, weil das einfacher erscheint, als die Newsletter abzubestellen. In Wahrheit ist es schneller, die Abos, die du nicht mehr haben willst, abzubestellen, als die Mails täglich zu löschen. Schaue auch in dein Postfach, ob du die Mails, die du einst aufbewahrt hast, tatsächlich noch brauchst.

4. Minimalismus Tipp – Dekoration ausmisten 

Die favorisierten Dekoartikel wechseln mit der Zeit immer mal. Nicht nur die Sammelleidenschaften können sich von Figuren zu Kühlschrankmagneten ändern, auch baust du dir mal eine Afrika Ecke, dann interessierst du dich für Filmmaterial. Am Ende ist es ein Sammelsurium, das du selbst nicht mehr leiden kannst. Dazu hast du noch Gegenstände zu Dekoartikeln erklärt, die du gar nicht mehr benutzt. Miste jetzt einmal die Dinge aus, die du nicht mehr schön findest. 

5. Minimalismus Tipp – Kleinkram Kisten aufräumen

Hast du auch diese eine Kiste oder Schublade, in die du allen Kleinkram schmeißt? Hier sammeln sich Zettel, ausländische Münzen und Haargummis, alles Dinge, die gar nichts miteinander zu tun haben. Meistens weißt du nach einer Zeit nicht mehr, was sich alles darin befindet. Sortiere die Dinge einmal, schaue sie durch, welche du davon noch gebrauchen kannst, und weise ihnen dann einen festen Platz zu.

6. Minimalismus Tipp – Chaotische Ecken aufräumen 

Vielleicht ist aus der Kiste auch schon eine ganze Ecke geworden. Du schmeißt alles, was keinen festen Platz hat, einfach dorthin. Schließlich geht das schneller, als einen Platz dafür zu schaffen. Irgendwann ignorierst du dann einfach diese Ecke, denn wer sieht sich schon gerne Chaos an. Nervig wird es dann, wenn du nach etwas in dem Haufen suchst. Brauchst du die Gegenstände überhaupt noch? Schaue dein Chaos einmal durch, was weg kann, wo die brauchbaren Sachen hin sollen, und beseitige es auf diese Weise.

7. Minimalismus Tipp – Stifte aussortieren und an einen Platz legen

Was machst du eigentlich mit Stiften, die nicht mehr funktionieren? Beiseite legen oder zurück in den Stiftehalter stecken? Und das nächste Mal weißt du nicht mehr, welcher noch schrieb und welcher nicht? Oder fliegen in jedem Zimmer Stifte herum, weil du ja immer einen brauchen könntest? Buntstifte, Filzstifte, Bleistifte, Kugelschreiber, welchen genau brauchst du denn jetzt? Probiere mal die Stifte durch, entsorge die, welche nicht mehr funktionieren, sortiere die restlichen und lege sie an einen festen Platz.

8. Minimalismus Tipp – Zeitschriften und Zeitungen sortieren

Zeitungen und Zeitschriften sind auch beliebt, wenn es darum geht, etwas zu sammeln. Du hast hier mal etwas Interessantes gelesen und da ein schönes Bild gesehen, das sich lohnt zu behalten. Alles kommt auf einen Stapel, der immer höher wird. Überleg einmal, wann du zuletzt dort hinein geblickt hast und ob du die Berichte immer noch behalten willst. Wenn ja, schneide sie heraus und entsorge die restlichen Zeitschriften oder schmeiße sie komplett weg.

9. Minimalismus Tipp – Kaputte Dinge aussortieren und wegwerfen

Bist du auch einer von den Menschen, die kaputte Dinge nicht wegschmeißen, sondern irgendwo hinstellen, weil du vielleicht Teile davon noch brauchen könntest? Beliebt sind dabei vor allem elektronische Geräte, bei denen du vielleicht noch Hardware verkaufen kannst. Schaue die Sachen einmal durch, wenn du noch etwas verkaufen oder reparieren kannst, tue es jetzt, ansonsten ab in den Müll damit. Ich habe ein paar Kopfhörer, die echt teuer waren, aber nicht mehr funktionieren. Es fällt mir wirklich schwer, sie zu entsorgen. Jetzt mache ich es einfach! 

10. Minimalismus Tipp – Gewürzregal und Schubladen in der Küche aufräumen

In den Küchenschränken herrscht oft das Chaos. Wer gerne und viel kocht, kennt sicherlich die überfüllten Gewürzregale. Manche Dinge haben wir doppelt oder dreifach. Irgendwann findest du dann in deinem Gewürzregal fünf Jahre alte Zutaten. Die meisten davon haben wahrscheinlich gar keinen Geschmack mehr. Viele kaufen sich auch mal neue Pfannen, weil die alten nicht mehr beschichtet sind. Die alten Pfannen werden zwar nicht mehr genutzt, aber auch nicht aussortiert. Hole dies jetzt nach. 

11. Minimalismus Tipp – Wintersachen aussortieren

An deine Wintersachen denkst du wahrscheinlich im Sommer nicht. Solltest du aber. Treffen Handschuhe, Schals und Mützen eigentlich noch deinen Geschmack? Oder hast du noch die knallpinken Ohrenschützer, die du vor zehn Jahren mal so toll gefunden hast? Geht die Mütze gar nicht über deine Ohren, was damals cool war, aber heute nur für kalte Ohren sorgt? Nutze die Zeit jetzt, um auszusortieren, was du nicht mehr trägst, und nur noch die guten Stücke im Schrank zu haben, sobald es Winter wird.

12. Minimalismus Tipp – Socken und Unterwäsche Schublade ausmisten

Hat dir deine Waschmaschine auch schon einmal Socken geklaut oder entführt, wie du vielleicht denken magst? Denn schließlich ist die Übriggebliebene wieder in die Schublade gewandert. Ich verrate dir eines, die Vermisste wird nicht mehr zurückkommen, du kannst die andere damit auch aussortieren. Oder wie ist es mit der Unterwäsche, die du seit zwei Jahren nicht mehr trägst? Glaubst du wirklich, dass du die nochmal anziehen wirst? 

13. Minimalismus Tipp – Bücherregal ausmisten

Ausgelesene Bücher werden meist in das Regal gestellt und nie wieder angefasst. Es kommen immer mehr dazu und es ergibt sich wieder das Problem, dass der Platz dafür fehlt. Dann bildet sich ein neues Chaos. Miste das Regal einmal aus, welche Bücher du wirklich behalten möchtest und welche einen zweiten Besitzer finden dürfen. Hier eignen sich Bücherbörsen zu einem guten Zweck sehr gut. Auch Bücherschränke in Parks sind eine tolle Idee. Neuwertige Bücher kannst du bei Amazon wieder zu Geld machen.

14. Minimalismus Tipp – Befreie deine Fensterbank

Fensterbänke eignen sich sehr gut für Blumen, darauf wird aber auch gerne sehr viel Krimskrams platziert. Zur Weihnachtszeit ist Deko noch okay, weil sie nach einiger Zeit wieder weggeräumt wird. Wenn die Dekoration allerdings das ganze Jahr über steht und auch anwächst, kann dies dazu führen, dass es überladen wird und kaum mehr als Deko bezeichnet werden kann.

15. Minimalismus Tipp – DVDs und CDs spenden, verschenken…. wir leben im digitalen Zeitalter

CDs und DVDs stammen aus vergangenen Zeiten. Heute kann Musik online gehört und Filme übers Internet gesehen werden. Überlege einmal, wann du dir zuletzt eine DVD angeschaut hast. Hörst du tatsächlich noch alle CDs, welche du Zuhause hast? Du kannst damit aber immer noch Gutes tun, indem du die Sachen an Hilfsbedürftige verschenkst oder an Organisationen spendest. Vielleicht findest du einen anderen, leidenschaftlichen Sammler auf ebay, der sich über deine Sachen freut.

16. Minimalismus Tipp – Medizin ausmisten, Verfallsdatum prüfen und entsorgen

Wann hast du das letzte Mal in deinen Medizinschrank geschaut und nicht nur kurz Kopfschmerztabletten herausgenommen? Weißt du überhaupt noch, was sich alles darin befindet und seit wann es dort schon lagert? Abgelaufene Medikamente verlieren nicht nur möglicherweise ihre Wirksamkeit, sondern die Inhaltsstoffe können sich verändern, was zu Nebenwirkungen führen kann. Miste daher die abgelaufene Medizin aus und entsorge sie fachgerecht.

17. Minimalismus Tipp – Bettwäsche und Handtücher aussortieren

Nach etlichen Wäschen können Handtücher nicht mehr so schön flauschig sein, wie du sie magst. Anstatt sie auszusortieren, landen sie unten im Schrank. Sicher hast du auch deine Lieblingsbettwäsche und welche, die du gar nicht mehr nutzt. Mach Platz im Schrank und sortiere die nicht mehr benutzten Handtücher und Bettwäsche aus.

18. Minimalismus Tipp – Brauchst du die ganze Schminke noch?

Beim Makeup möchte man gerne mal neue Farben und Marken ausprobieren. Das tust du dann ein paar Mal, und dann nutzt du doch wieder Altbewährtes oder steigst auf etwas Neues um, so dass du die alten Sachen nicht mehr nutzt. Dadurch sammelt sich viel nicht genutztes Makeup an, das du sicherlich nicht mehr brauchst. Also raus damit.

19. Minimalismus Tipp – Plastiktüten und Jutebeutel ausmisten 

Beutel werden auch gerne gesammelt, egal ob sie aus Jute oder aus Plastik sind. Fast bei jedem Einkauf nimmst du einen mit und bewahrst ihn dann auf, weil du ihn schließlich bezahlt hast und er wiederverwendbar ist. Wenn du das nächste Mal einkaufen gehst, nimmst du ihn aber nicht mit, sondern musst wieder einen kaufen. Du kannst dieses Sammelsurium jetzt aber aussortieren, da du beispielsweise bei DM Jutebeutel zurückgeben und auch leihen kannst. Die ideale Lösung, wenn du deinen mal wieder vergessen hast. 

20. Minimalismus Tipp – Bitte keine Werbung 

Eine sehr gute Möglichkeit, Überflüssiges zu vermeiden, ist ein Schild „Bitte keine Werbung“ an deinem Briefkasten anzubringen. Die darin landenden Blätter wandern meist sowieso direkt in den Papierkorb. Manche Flyer möchtest du eventuell auch anschauen und kommen dann auf den Zeitschriften und Zeitungen Stapel. Da verbleiben sie, ohne noch einmal berührt zu werden. Ein kleines Schild und es kommt gar nicht erst dazu.

21. Minimalismus Tipp – Kleiderschrank ausmisten

Kleidung einkaufen macht Spaß, sie auszumisten dagegen nicht so viel. So wird dann noch eine zusätzliche Kleiderstange gekauft, anstatt einmal die nicht mehr getragene Kleidung rauszunehmen und zu entsorgen, verkaufen oder zu spenden. Dabei gibt es heutzutage tolle Möglichkeiten, Klamotten, die noch getragen werden können, zu Geld zu machen. Oder Organisationen, die sich über gespendete Kleidung freuen. Den Kleiderschrank auszumisten hat demnach gleich zwei Vorteile.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.