Meine ganz persönliche Geburtsvorbereitung – Unser Baby kann kommen

Meine ganz persönliche Geburtsvorbereitung – Unser Baby kann kommen

Ich bin aktuell in der 40 Schwangerschaftswoche angekommen und kann es kaum erwarten, unser kleines Mädchen in den Armen zu halten und den süßen Babyduft einzuatmen. Noch wenige Tage, dann ist es so weit. Damit die Geburt auch schnell und möglichst komplikationsfrei verläuft, bereite ich mich auf den aufregenden Tag gut vor.

Meine letzte Geburt unserer inzwischen fast Dreijährigen war so eine richtige Traumgeburt! Der Schleimpfropf löste sich, kurz darauf platzte die Fruchtblase und als die Wehen etwas alle 6 Minuten kamen, fuhren wir ins Krankenhaus. Wenige Stunden später hielt ich, nach einer wunderschönen Wassergeburt, unser Mädchen in den Armen. Das ganze hat etwa 4 oder 5 Stunden gedauert. Genau so oder so ähnlich hätte ich es bitte gerne erneut. Hier kannst du den gesamten Geburtsbericht lesen.

Auf meine letzte Geburt habe ich mich vorbereitet und das mache ich wieder. Was ich genau vor meinen Geburten alles unternehme? Das kannst du in diesem Beitrag lesen.

Achtung: Dieser Beitrag und die hier beschriebenen Maßnahmen sind keine allgemeine Empfehlung. Jeder muss in Absprache mit seiner Hebamme oder dem Arzt selbst entscheiden, was für einen individuell gut ist oder eher schädlich. Ich berichte hier über eine und auf mich abgestimmte Geburtsvorbereitung.

Geburtsvorbereitung
Tee trinken und entspannen

40 Schwangerschaftswoche – So schaut es bei mir momentan aus.

Ich gehöre zu den Frauen, die schon etwa ab der 20 Woche immer wieder einen harten Bauch bekamen. So war es bei mir bisher in jeder der drei Schwangerschaften aber das ist kein Grund zur Sorge gewesen. 

Jetzt, seit etwa drei Wochen spüre ich die ersten doch leicht schmerzenden Wehen. In der 38 Schwangerschaftswoche kamen die Senkwehen dazu. Diese hatte ich in unregelmäßigen Abständen in etwa zwei Nächten. In dieser Zeit hat sich mein Bauch gesenkt.

Ansonsten kommen bekomme ich seit dem leicht schmerzhafte Wehen, die sich im Schmerz aber von den Senkwehen etwas unterscheiden, immer mal in der Nacht oder auch tagsüber in unregelmäßigen Abständen. Doch mittlerweile kommen diese immer häufiger.

Die Senkwehen habe ich wie einen Druck nach unten empfunden. Die aktuellen Übungswehen fühlen sich für mich wie Unterleibsschmerzen bei Regelbeschwerden an, nur eben an einer anderen Stelle. Beides ist jedoch für mich noch gut zu verkraften. Ich heiße jede Wehe willkommen und versuche sie nicht als schmerz zu sehen, sondern als eine mentale Übung für die eigentliche Geburt. Ich probiere verschiedene Konzentrationsübungen aus und lerne so, was mir während dieser Zeit guttut und womit ich am besten klarkommen.

Spazierengehen und Bewegung tun mir unglaublich gut

Es vergeht kein Tag ohne einen Spaziergang an der frischen Luft. Mäßige Bewegung tut mir unglaublich gut. Zudem können Spaziergänge dazu beitragen, dass das Köpfchen des Babys durch die Schwerkraft weiter runter ins Becken rutscht. Das kann auch die Wehen fördern. Sobald ich mich bewege, merke ich immer ganz deutlich, dass im Körper so einiges passiert. Die Übungswehen kommen während der Spaziergänge immer häufiger. Ich begrüße immer jede Welle und freue mich, unserem Baby dadurch ein Stück näher zu kommen. 

Mehrmals am Tag in die Hocke gehen zur Geburtsvorbereitung

In der Hockstellung wird das Gewebe im Becken um der Scheide gelockert und elastischer. Darum gehe ich auch dieses Male mehrere Mal am Tag für eine kurze Zeit in die Hocke. Dabei halte ich mich am Medizinball oder dem Tisch fest. Während der Hockstellung merke ich meist deutlich den Druck des Köpfchens auf den Beckenboden. 

Achtung: Wenn der Beckenboden nicht stabil ist und du vorzeitige Wehen oder einen verkürzten Gebärmutterhals hast, dann ist die tiefe Hocke eher nicht geeignet.

Geburtsvorbereitung
Müsli und Tee – Geburtsvorbereitung

Himbeerblättertee trinken als Vorbereitung auf die Geburt

Himbeerblättertee schmeckt mir leider nicht so gut, kann die Geburt aber um einiges erleichtern. Der Tee aus Himbeerblättern ist ein traditionelles Mittel in der Geburtshilfe und wird von Hebammen empfohlen. Ich trinke auch in dieser Schwangerschaft seit der 36 Woche eine Tasse Tee pro Tag. Es gibt verschiedene Empfehlungen, wie viel Tee getrunken werden kann. Am besten fragst du deinen Arzt oder deine Hebamme.

Zubereitung: Ein bis zwei Löffel Tee in einer Tasse kochendem Wasser 5 bis 10 Minuten ziehen lassen und genießen.

Himbeerblättertee kann wehenfördernd wirken und entkrampft. Die Wirkstoffe des Tees lockern die Muskulatur des Beckens und der Gebärmutter auf. Dadurch kann der Geburtsprozess erleichtert und verkürzt werden. Daneben kann Himbeerblättertee die körperliche Regeneration im Wochenbett fördern. Zudem kann ich beim Teetrinken auf der Terrasse mich so richtig entspannen. 

Datteln essen zur Geburtsvorbereitung

Datteln enthalten viel Eisen. Das ist für die Ernährung in der Schwangerschaft besonders wichtig. Zudem fördern Datteln die Blutbildung. Laut wissenschaftlichen Studien hilft der Verzehr von Datteln die Latenzphase zu verkürzen. Die Austreibungsphase kann kürzer ausfallen und die Nachgeburt schneller erfolgen. Am besten genießt du die Datteln frisch. Ich mische sie mir gerne in mein Müsli. 

Während der gesamten Schwangerschaft habe ich täglich zwei große Datteln gegessen. Jetzt, seit etwa der 36 Schwangerschaftswoche esse ich 6 Datteln am Tag.

Leinsamen zur Geburtsvorbereitung essen

Leinsamen wird nachgesagt, dass sie die Verdauung anregen und dadurch die Wehen unterstützen können. Ab der 35. Schwangerschaftswoche wird empfohlen täglich 2 Esslöffel Leinsamen zu essen. Am besten werden die geschroteten Leinsamen verdaut. Ich mische die Leinsamen mir morgens in mein Müsli. Damit keine Verstopfung entsteht, sollte genug Flüssigkeit dazu getrunken werden.

Leinsamen können zudem einen positiven Effekt auf die Schleimhäute haben und dadurch den Geburtsprozess vereinfachen. Zudem helfen Leinsamen dabei die Darmtätigkeit anzuregen und stimulieren dadurch auch gleichzeitig die Gebärmutter. Bei regelmäßigem Verzehr kann auch durch Leinsamen die Geburt einfacher und schneller verlaufen.

Abendliche Bauchmassagen mit Ut-Öl

Abends massiere ich im Bett mit einer Mischung aus Ut-Öl und Arganöl sanft meinen Bauch. Das Ut-Öl ist wehenanregend und kann die Wehenarbeit unterstützen. Hauptbestandteile des Öls sind Nelken, Eisenkraut, Zimt und Ingwer. Das Öl hat einen leicht wärmenden Effekt und wirkt durchblutungsfördernd. 

Meditation und Entspannung in der Geburtsvorbereitung

Der wichtigste Punkt in der Geburtsvorbereitung ist die mentale Vorbereitung auf die Geburt. Dazu höre ich mir verschiedene Podcasts zum Thema Schwangerschaft und Geburt an. Auch positive Geburtsberichte finde ich sehr spannend, um meine Traumgeburt zu visualisieren. Dabei kann ich mich nicht nur gut entspannen, sondern finde so für mich persönlich heraus, was und welche Maßnahmen ich mir während der Geburt gut vorstellen kann und was eher nicht. 

Mit Meditation und Hypnose habe ich mich schon vor der Schwangerschaft befasst und übe fleißig abzuschalten und ganz bei mir zu sein. Während meiner letzten Geburt war ich zum großen Teil der Wehenarbeit im Krankenhaus in einem meditativen Zustand und konnte so die Wellen besser verarbeiten. Dazu kann ich euch den Podcast “Die friedliche Geburt” empfehlen.

Auf meinem Blog findest du auch eine Buchempfehlung für Sport nach der Schwangerschaft, wie ich mein Immunsystem stärke, Tipps für nachhaltige Geschenke zur Einschulung und zum Thema Gärtnern mit Kindern.

Wer noch auf der Suche nach einem nachhaltigen Geschenk für Naturkinder ist, dem kann ich meinen Onlineshop Lillygo.de empfehlen.

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