Die Welt steht still! 17 Dinge, die mir Freude bereiten.

Veröffentlicht in: Gedankenwelt | 4

Die Welt steht still! 17 Dinge, die mir Freude bereiten.

Die ersten Tage, nachdem bekannt wurde, dass der Coronavirus sich in einem Affentempo ausbreitet und wir mit massiven Einschränkungen wie Grenzschließungen und Quarantäne konfrontiert werden, fühlte ich mich wie in einem Science Fiction Film. Zu unreal das Ganze! Masken und Desinfektionsmittel werden aus Krankenhäusern geplündert, Lebensmittelgeschäfte werden leer gekauft, Menschen benehmen sich wie Tiere. Das und der Gedanke nicht mehr die Freiheit zu haben überall hinreisen zu können, machen mir anfänglich wirklich Angst. Doch zum Glück ist das nur eine Seite der Medaille und es passieren auch viele Gute Dinge auf dieser Welt. Viele Leute zeigen Solidarität und helfen, wo sie nur können. Das gibt mir Hoffnung. 

Ein Spaziergang durch den Wald macht glücklich!

Umso wichtiger ist es in der Krisensituation das Beste heraus zu holen und sich an kleinen Dingen zu erfreuen. 

Wie oft schieben wir Dinge vor uns her, weil wir keine Zeit dafür haben? Jemand hat den Stoppschalter betätigt, die Welt steht still und das ist jetzt unsere Chance, unsere ellenlange ToDo Liste heraus zu holen und einfach mal Dinge zu erledigen, die wir ewig vor uns herschieben oder die unserer Seele gut tun.

Wie oft wollte ich mir schon die Zeit für ein Strickprojekt nehmen, etwas nähen, ein gutes Buch lesen, den Frühjahrsputz beginnen, für Ostern dekorieren, backen oder den Kleiderschrank aufräumen. Es gibt so viel zu tun und ich bin ehrlich gesagt sehr beschäftigt. Unsere Tage zwischen Homeschooling, Home Office und Kinderbespaßung vergehen so so schnell.

Trotz der Schreckensmeldungen machen wir das beste draus. Ich habe keine Angst mehr vor der Zukunft, vor dem, was passieren könnte oder passieren wird. Ich lebe im Augenblick und genieße den Stillstand. 

17 Dinge, die mich von der Coronakrise ablenken und mir Freude bereiten.

1. Mein Blog. Ich habe die Zeit genutzt und einen neuen Blog aus dem Boden gestampft. Schon ewig wollte ich meinem zweiten Herzensthema, neben dem Reisen, eine Plattform und mehr Sichtbarkeit bieten. Nun schreibe ich hier über unser nachhaltiges Familienleben, gesunde Ernährung und Achtsamkeit. Wenn du das liest, dann hinterlasse einen kurzen Kommentar. Das würde mich unglaublich glücklich machen.

2. Der Frühling. So langsam verzieht sich der Schnee, die Tage werden länger und die Temperaturen steigen über den Gefrierpunkt. In der Hängematte liegen, während mir die Sonne ins Gesicht scheint, macht mich glücklich. Der Winter in Norwegen war lang und darum genieße ich die ersten, warmen Sonnenstrahlen jetzt noch mehr.

3. Pflanzen pflanzen. Die ersten Samen sind gesät. Ich freue mich riesig darauf, das Gewächshaus aus dem Winterschlaf zu holen und Tomaten, Gurken, Zucchini, Kürbis und Kräuter zu pflanzen. Jeden Morgen schaue ich mir gemeinsam mit dem Reisemädchen die ersten zarten Pflänzchen an und wie groß sie schon geworden sind. 

4. Spielen, spielen und noch mehr spiele und wieder Kind sein. Wann hatten wir schon mal so viel Zeit, um uns mit unseren Kindern zu beschäftigen? Wie probieren viele neue Dinge aus, wie Malen, Basteln und Kneten. Wir Puzzeln, bauen Häuser mit Bausteinen und spielen mit dem Ball. Für eine 1,5-jährige kann die kleine Maus schon echt gut werfen. 

5. Sport. Bewegung, ob zu Hause auf der Yogamatte oder an der frischen Luft tut so gut. Jeden zweiten Tag gehe ich laufen.

6. Aufräumen und Aussortieren. Gerade mit Kindern sammeln sich viele unnötige Dinge an. Endlich habe ich Zeit um die Schränke auszumisten und Dinge, die wir nicht mehr brauchen auszusortieren.

7. Auf Ostern vorbereiten. Ich muss leider zugeben, die letzten Jahre haben wir Ostern nicht gefeiert. Wir waren meist auf Reisen und haben das Fest verpasst. Es gab keine Osternester oder versteckte Eier. Dieses Jahr wird es anders. Ich freue mich darauf, Eier mit selbstgemachten Farben zu färben und für die Kinder kleine nachhaltige Geschenke und Osternester vorzubereiten.

8. Gemeinsame Filmabende mit der Familie. Bei uns ist der Fernseher normalerweise nur sehr selten an. Jetzt, an dem sich jeder Tag so anfühlt wie Sonntag, haben wir die Zeit auch mal gemeinsam am Abend einen Film oder eine Serie zu schauen.

9. Digital Detox. Ein Tag mal ohne Handy und Internet verbringen, steht schon lange auf meiner ToDo Liste. Noch habe ich es nicht geschafft, doch wenn der Zeitpunkt gekommen und ich bereit dafür bin, freue ich mich drauf.

10. Die Natur genießen. Jetzt, wo der Schnee schmilzt und die Wanderwege wieder zum Vorschein kommen, freue ich mich sehr über gemeinsame Ausflüge und Wanderungen in den Bergen. Es gibt noch so viel zu entdecken bei uns in der Umgebung.

11. Optimistisch in die Zukunft blicken. Möchten wir so leben wie bisher, wohin solls gehen? Wollen wir in Norwegen bleiben oder vielleicht noch ein weiteres Land kennen lernen? Wo möchten wir in 5 Jahren stehen? Wohin soll es beruflich mit uns gehen? Was wünschen wir uns von der Zukunft. Diese und noch viele weitere Fragen beschäftigen uns täglich. Ich freue mich darauf, zur Ruhe zu kommen und Zeit zu haben mich mit diesen Gedanken zu beschäftigen.

12. Stressfreies Leben genießen. Es ist so schön jeden Morgen nicht vom Wecker geweckt werden und unseren Tag selbst zu gestalten. Ich genieße es sehr nirgendwo hinzumüssen und keine Termine wahrzunehmen.

13. Alle sind zuhause. Ich freue mich, dass mein Liebster, der sonst immer pendeln muss und während der Woche nicht bei uns sein kann, jetzt zu Hause arbeitet und jeden Abend Zeit für uns hat.

14. Mit Freunden telefonieren. Dank Facetime, Skype und Whatsapp können wir auch weiterhin mit unseren Freunden und Verwandten in Kontakt bleiben. Zugegeben, jetzt während der Krise sind wir mit unseren Lieben noch mehr im Kontakt als sonst. Das ist schön!

15. Bilder und Videos sortieren. Es macht so viel Spaß, in Erinnerungen zu schwelgen und Reisebilder zu sortieren. Nun habe ich endlich die Zeit, ein Video von dem ersten Lebensjahr unserer kleinen Maus zu schneiden.

16. Einfach mal nichts tun! Hast du es schon mal gemacht? Mach es dir doch einfach mal an deinem Lieblingsort, im Gartenstuhl oder auf dem Sofa, gemütlich. Ohne Handy, oder Buch aber vielleicht mit einer Tasse Tee. Beobachte deine Gedanken, aber lass sie ziehen, ohne sie zu werten. Bleib einfach 10 Minuten ruhig sitzen und konzentriere dich auf deinen Atem. Nimm die Geräusche in deiner Umgebung war und schau was passiert.

17. Dankbarkeit. In dieser schweren Zeit wird mir so richtig bewusst, was wir eigentlich haben. Ich bin so dankbar, dass wir alle gesund und zusammen sind. Was wirklich zählt, ist nicht, wie viel Geld man auf dem Konto hat, welches Auto man fährt oder wie hoch man auf der Karriereleiter geklettert ist. Das Wichtigste ist, dass wir gesund bleiben.

Bleibt gesund! <3

4 Antworten

  1. Urlaub auf Balkonien - So klappt der Urlaub zu Hause - klarblickend

    […] Für viele kaum vorstellbar, aber auch auf digitale Medien zu verzichten, kann in Urlaubsstimmung versetzen. Nicht ständig das Handy in der zu Hand haben und sich via Social Media Kanälen auf den neuesten Stand bringen wäre eine Möglichkeit. Auch die Spielekonsole einmal ausgeschaltet lassen und sich beispielsweise einem neuen Hobby widmen, kann wahre Wunder bewirken und euch in Urlaubsstimmung versetzen. Statt jeden neuen Blockbuster sofort zu streamen und anzusehen, wäre es vielleicht keine schlechte Idee sich aufs Fahrrad zu schwingen oder einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Vielleicht ist jetzt genau die richtige Zeit, das neue Buch zur Hand zu nehmen und endlich mit dem Lesen zu beginnen. Wer mag und seinen inneren Schweinehund überwindet, der kann die Gelegenheit nutzen und mit moderatem Sport beginnen. Auch Entspannungsverfahren wie Meditation oder Yoga können den Urlaub zu Hause aufwerten. Weitere Inspiration für Aktivitäten im Urlaub zu Hause findest du hier. […]

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