Warum Kurkuma auf dem Speiseplan nicht fehlen sollte? Kurkuma Wirkung und Nebenwirkungen

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Warum Kurkuma auf dem Speiseplan nicht fehlen sollte? Kurkuma Nebenwirkungen, die du kennen solltest

Goldene Milch oder Kurkuma Porridge, das goldene Superfood ist mittlerweile auch als solches gut bekannt und erobert zielsicher den Markt. Kurkuma soll die Verdauung unterstützen, entgiftend wirken und schön und schlank machen. Auch bei uns in der Küche kommt Kurkuma gerne in zahlreichen Gerichten, wie veganer Paella oder auch in Getränken fast täglich zum Einsatz. In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über Kurkuma wissen solltest. Auch erzähle ich dir über die Kurkuma Nebenwirkungen und teile einen Rabattcode und ein leckeres Rezept für goldene Milch mit dir.

Warum Kurkuma auf dem Speiseplan nicht fehlen sollte? Kurkuma Nebenwirkungen, die du kennen solltest
Wirkung und Nebenwirkung von Kurkuma

Was ist Kurkuma überhaupt? 

Was ist Kurkuma überhaupt? Wie wird es angewendet und schützt es vor Krankheiten und Beschwerden? Viele von euch kennen Kurkuma wohl eher unter einem ganz anderem Namen. Hinter dem Begriff Kurkuma verbirgt sich nämlich nichts anderes als das Gewürz Curry. Curry kommt aus Fernost und hat meist eine gelbliche Farbgebung. Für diese spezielle Farbe ist das Kurkuma verantwortlich. Die Kurkuma-Pflanze – auch Gelbwurz genannt – ist jedoch nicht nur dafür bekannt, unserem Essen die gewisse Würze zu verleihen, Kurkuma-Knollen sind auch als Heilmittel bekannt und werden seit vielen Tausenden von Jahren in der asiatischen Medizin eingesetzt.

Studien zufolge ist Kurkuma mehr als zwölf Millionen Jahre alt. Kurkuma wird nachgesagt, dass es entzündungshemmend und antioxidativ wirkt. Ebenfalls hat Kurkuma eine entgiftende Wirkung. Gerade im Bereich der Magen-Darm-Erkrankungen können Beschwerden gemildert oder sogar ganz vermieden werden. Je nach Schweregrad der Symptome. Kurkuma ist in Pulverform als Gewürz erhältlich, als auch in Form von Tabletten bzw. Kurkuma Kapseln. (Werbung: Mit dem Code Levartworld.de bekommst du im Shop Innonature aus Hamburg 10% Rabatt auf die gesamte Bestellung. Neben Kurkuma findest du dort noch weitere, hochwertige Bio-Nahrungsergänzungsmittel ohne Schnick Schnack.

Kurkuma Wirkung – Warum wir täglich Kurkuma zu uns nehmen sollten.

Was in der alten Volksheilkunde schon viele Tausend Jahre lang bekannt ist, wurde in den letzten Jahren auch bei uns in vielen Studien bestätigt: Der indische Safran hat viele heilsame Wirkungen und Eigenschaften. Dadurch kann Kurkuma in bestimmten Fällen sogar Medikamente ersetzen. 

Beispielsweise können Blutverdünner durch den Wirkstoff des Kurkumas – das Curcumin – ersetzt werden. Das Gleiche gilt auch, wenn jemand unter Depressionen leidet. 

Curcumin kann die durch die gleichzeitige Gabe von Antidepressiva, deren Wirkung verstärken. 

Kurkuma kann ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung haben. Es gibt Patienten, welche einen hohen CRP-Wert haben. Dieser Wert gibt Auskunft über die Entzündungswerte im Körper und kann, wenn dieser chronisch erhöht ist, die Vorstufe von schwerwiegenden Erkrankungen wie Arteriosklerose sein. 

Auch bei Arthrose verhilft die Gabe von Curcumin zu einer Verbesserung der Symptomatik und Patienten, welche mit Curcumin behandelt wurden, berichteten von einer signifikanten Schmerzlinderung. Jedoch ist die Wirkung bei Arthrose umstritten und spricht nicht bei jedem Patienten an. Hier gilt es, einfach auszuprobieren. 

Diabetes gilt als chronisch entzündliche Erkrankung. Daher kann Kurkuma auch bei Diabetikern einige vorteilhafte Wirkungen erzielen. Der indische Safran kann helfen, den Blutzucker zu regulieren und so die Beschwerden lindern. 

Immer wieder ist die Rede davon, dass auch bei Krebserkrankungen die Gabe von Kurkuma hilfreich sein kann. Denn Kurkuma soll nicht nur die Tumorbildung verhindern, sondern auch bei bereits ausgebrochenem Krebs die Metastasenbildung verhindern. So kann der Krebs sich nicht in andere Organe ausbreiten. Wissenschaftler konnten diese Thesen mittlerweile auch belegen. 

Kurkuma wirkt sich laut Forschern kräftigend auf die Membranen der Körperzellen aus und macht diese damit widerstandsfähiger gegenüber Krankheitserregern. Die Forscher fanden zudem heraus, dass das Curcumin dabei nur die gesunden Zellen stärkt und festigt, nicht aber die bereits geschädigten oder durch den Krebs angegriffenen Zellen.

Bei Erkrankungen der Lunge konnten ebenfalls positive Ergebnisse bei der Behandlung mit Kurkuma verbucht werden. Die Lungenerkrankungen breiten sich bei uns immer weiter aus. Gerade in der aktuellen Situation mit Covid-19 ist das Thema in aller Munde. Bereits 2010 wurde Curcumin bei der Behandlung von Lungenfibrose eingesetzt. Diverse durchgeführte Studien weisen darauf hin, dass Kurkuma bei vielen verschiedenen Atemwegserkrankungen helfen kann. Hierzu zählen: Akute Atemnot, allergisches Asthma oder akut-inflammatorische Lungenerkrankungen. 

Gerade in der kalten Jahreszeit oder in Zeiten von Erkältungs- bzw. Grippewellen eignet sich Kurkuma hervorragend, um unser Immunsystem zu stärken und uns so vor einer erhöhten Infektionsgefahr zu schützen. 

Nebenwirkungen von Kurkuma

Auch wenn Kurkuma viele positive Eigenschaften hat und über eine heilende Wirkung verfügt, kann es bei der Einnahme von Kurkuma zu Nebenwirkungen kommen. 

Kurkuma hat eine verdauungsfördernde Wirkung. Jedoch sollte bei der Dosierung darauf geachtet werden, nicht zu viel Curcumin zu sich zu nehmen. Denn das kann sich unter Umständen negativ auf unseren Magen auswirken. Blähungen, Magen-Darm-Probleme, Erbrechen oder auch Durchfall können die Folge sein. 

Ebenfalls zu den Nebenwirkungen bei erhöhtem Verzehr von Kurkuma zählen die Anämie oder eine langsame Blutgerinnung.

Wenn Vorerkrankungen vorliegen, wie beispielsweise Gallensteine oder Diabetes, aber auch bei Schwangerschaft und Stillzeit, sollte entweder ganz auf Kurkuma verzichtet, oder nur in kleinen Mengen zu sich genommen werden. Hier ist es ratsam mit dem behandelnden Arzt Rücksprache zu halten und sich abzustimmen. 

In der Regel sind bis zu 3 Gramm Kurkuma am Tag, vorzugsweise in Bio-Qualität, unbedenklich. 

Kurkuma Wirkung – Was muss ich bei der Einnahme von Kurkuma beachten? 

Um mit Kurkuma eine heilende Wirkung zu erzielen reichen die kleinen Mengen, welche wir über die Nahrung als Gewürz zu uns nehmen nicht aus. Eine Möglichkeit ist natürlich, dass Essen stärker mit Kurkuma zu würzen, als das bisher der Fall war. In Asien – der Heimat des Kurkumas – ist das bereits seit vielen tausenden von Jahren so üblich. Denn wenn man in den Genuss der heilenden Wirkung kommen möchte, so sollte man täglich zwischen 3 und 5 Gramm Kurkuma zu sich nehmen. Wer jedoch nicht sämtliche Speisen mit Kurkuma würzen möchte, kann auf das Curcumin in Kapselform zurückgreifen.

Die Einnahme von Curcumin in Kapselform ist mit Sicherheit die leichteste Form der Anwendung. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Präparate auf dem Markt. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Kapseln mit Piperin versetzt sind. Die ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus schwarzem Pfeffer, welcher die Wirksamkeit des Curcumins verbessert.

Worauf ebenfalls noch geachtet werden sollte, ist dass Kurkuma sehr fettlöslich ist. Es wird also nicht sehr von Erfolg gekrönt sein, wenn die Kapseln mit Wasser eingenommen werden. Besser ist es, die Kapseln mit einem fetthaltigem Getränk wie beispielsweise Hafermilch einzunehmen oder diese unter fetthaltige Mahlzeiten zu mischen.

Über die Vorteile von Hafer habe ich auch schon geschrieben.

Warum Kurkuma auf dem Speiseplan nicht fehlen sollte? Kurkuma Nebenwirkungen, die du kennen solltest
Goldene Milch Kurkuma Rezept

Goldene Milch – Ein leckeres und gesundes Kurkuma Rezept

Um die optimale Wirkung von Kurkuma zu entfalten, trinken wir oft ein Glas der sogenannten “golden milk”. Hierbei ist es wichtig, Zutaten von Bio-Qualität zu verwenden. Die Milch schmeckt besonders gut an kalten Wintertagen, da sie dank ihrer Gewürze ein wenig weihnachtlich schmeckt.

Für ein Glas Goldene Milch brauchst du folgende Zutaten:

  • 300 ml Hafermilch oder selbst gemachte Mandelmilch
  • 1 EL Kurkumapulver
  • ein kleines Stück Ingwer (1 bis 2cm)
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/4 TL schwarzen Pfeffer
  • 1/2 TL Kokosöl
  • eine Prise Kardamom
  • eine Prise frisch gemahlene Muskatnuss
  • bei Bedarf 1 TL Honig oder Agavendicksaft zum Süßen

Schäle und reibe den Ingwer zu einer Paste. Verrühre alle Zutaten in einem Topf und koche sie kurz auf. Anschließend kannst du die Milch durch ein feines Sieb passieren. Fertig.

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